Es gibt wieder gefräste Ostereier für Kinder zum Anmalen!

So wie letztes Jahr können diese kostenlos und kontaktfrei

vor der Schreinerei bzw. bei uns in Kleinschönbrunn neben dem "Klohäuschen"

mitgenommen werden.

Wir würden uns sehr über Fotos der entstandenen Kunstwerke zum Veröffentlichen

freuen.

ÄNDERUNG WEGEN NEUER CORONAAUFLAGEN !!!

Auch wir nehmen am Tag des Schreiners teil.

Wir bieten individuelle Beratungstermine zu einem späteren Zeitpunkt an,

die vorher bitte telefonisch mit uns abgestimmt werden.

Es gibt keine allgemeine Öffnung der Schreinerei.

Außerdem stellen wir ein paar kurze Filmchen über unsere Schreinerei

ins Netz. Sie können diese über Instagram, Facebook oder Youtube sehen.

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen unseren Kunden, Lieferanten und Freunden ein schönes Weihnachtsfest, ruhige Festtage, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und viel Gesundheit für 2020

 

 

 

 

Übrigens..

unseren Gewinn aus München haben wir zu gleichen Teilen an die "Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e.V." und die Organisation "Sternstunden" gespendet.

Da ist unser Geld in guten Händen.


...noch mehr Fotos von unserem Apfelbaum...

Bilder von der Messe in München.

Und unsere Urkunde vom Bayerischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.Mittlerweile haben wir schon eine ganze Galerie davon in der Schreinerei

 

 

 

 

 

So sehen Sieger aus !!!



Gewonnen!!!

 

 

Möbel mit Geschichte 2019

 

Lebenszyklus“

 

Idee :

 

1941 Herbst, Mutterapfel fällt auf Grasboden.

 

1942 Frühjahr, ein neuer kleiner Apfelbaum beginnt zu wachsen.

 

1952 Frühjahr, Veredelung durch Aufpfropfen eines Reisers.

 

1956 Verpflanzung auf eine Streuobstwiese in Kleinschönbrunn.

 

2018 Herbst, nach einem langen ertragreichen Leben entwurzelte

         ein Sturm diesen Baum. Entsorgung des Baumes durch den

         Eigentümer im Wald.

2019 Frühjahr, Wiederentdeckung bei einem Spaziergang und Mitnahme.

         Bearbeitung des Stammgerippes über Monate hinweg ohne

         erkennbares Ziel.

 

Während einer Diskussion im Freundeskreis über die Klimaveränderung entstand die Idee zumindestens diesem

Apfelbaum sinnbildlich mit dem ewigen Leben als Uhr eine

zweite Chance zu geben.

 

Material :

Apfelbaum mit Uhrwerk, Oberfläche geölt

 

 

 

 

 

 

Bericht zu unserer Waldexkursion am 10.Nov.2019 bei

Riglashof

 

Fast 30 Interessierte fanden sich auf Einladung der Schreinerei Siegler zusammen mit der Waldbesitzervereinigung Sulzbach-Rosenberg bei Riglashof ein. Zuerst wurden sie von Herrn Richard Siegler, dann von Herrn Dipl.Forstwirt Jörg Berendes (Geschäftsführer der Waldbauernvereinigung Sulzbach-Rosenberg WBV) und danach auch noch von Herrn Robert Pirner (1.Vorsitzender der WBV) begrüßt und kurz in die Thematik eingeführt.


Der Weg führte in das Waldgebiet „auf der Zandt“ Hier gibt es große Kahlflächen im Wald, verursacht durch Sturmschäden und die andauernde Trockenheit, welche die Bäume schwächt mit darauf folgendem Befall mit Pilzen und Schadinsekten. Laut Exkursionsleiter Herrn Berendes bestehen 60 Prozent von Bayerns Wäldern aus Kiefern oder Fichten, den zwei im Klimawandel anfälligsten Baumarten.


Die meisten Wälder sind nicht darauf vorbereitet, dass durch Zwangsnutzung großer Flächen plötzlich der schützende Altbestand fehlt. Ohne rechtzeitige (JETZT) Vorsorge ergeben sich schwer lösbare Probleme bei der Neuanpflanzung und Baumwahl, da solch große offene Gebiete ohne Unterbau noch schneller austrocknen. Eine wichtige Rolle im naturnahen Waldbau spielt hierbei z.B. die Humuswirtschaft. Früher wurde der Wald „durchgekehrt“ und dadurch entstanden sowohl Nährstoffmangel als auch ein Fehlen von Tothölzern als Humusquelle. Baumgipfel, Äste und sogar auch mal größere Bäume sollten bewusst im Wald verbleiben. Dies kommt dem ökologischen Kreislauf zugute.Entscheidend für einen gesunden Wald sind die ökologischen Abläufe, das Geflecht und die Vielfalt in ihm.


Man darf auch den Wald in manchen Situationen nicht einfach sich selbst überlassen. Der Gesetzgeber schreibt die Bekämpfung von Schädlingen vor und auch die Wiederaufforstung. Daneben basiert die Waldbewirtschaftung auf den 3 Säulen der Nachhaltigkeit (globaler Standard PEFC) : Wirtschaftlichkeit, Sozialverträglichkeit und Ökologie im Wald.


Wenn die Natur nicht von sich aus die Schädlinge bekämpft bzw. resistent dagegen wird, kann man das Waldsterben auch nur schwer in den Griff bekommen. Bei Neuanpflanzungen ist die Bodenbeschaffenheit entscheidend. Außerdem muss in langen Zeiträumen gedacht werden. Ein Waldzyklus dauert 100 Jahre! Fehlpflanzungen machen sich vielleicht erst in 20-30 Jahren bemerkbar. Auch Ballenpflanzen im Gegensatz zu wurzelnackten Baumsetzlingen sind keine Erfolgsgarantie. Am besten verjüngt sich der Wald selber durch natürliche Aussaat in sog. Lichtschächten, kleinere offene Flächen im Wald. Diese Bäume wachsen dann mit artgerechtem Wurzelsystem auf. Bei Baumschulpflanzen werden meistens die Wurzeln eingekürzt, wobei gerade dort das Baumgedächtnis zu finden ist., welches dann fehlt.


Es erfordert eine breite Diskussion um den Bestand der Wälder, da diese sowohl Rohstofflager, CO“ Speicher als auch Erholungsgebiet sind. Somit sind intakte Wälder enorm wichtig für alle. Der Großteil der Bevölkerung weiß auch gar nicht um die Kosten, die ein Waldbesitzer mittlerweile hat. In Aussicht gestellte Zuschüsse sind bei weitem nicht ausreichend, der Holzpreis fällt immer weiter.


Was neu gepflanzt werden sollte hängt von vielen Faktoren ab. Auch für unsere Gegend untypische Baumarten wie Libanonzeder oder Blauglockenbaum sind kein Erfolgsrezept, da es hier an Saatgut und Erfahrung mangelt. Bei heimischen Baumarten kann man ein Gelingen nur bis zu einer Erwärmung bis 2° C abschätzen.


Ein gesunder Wald stellt sich selber breit auf, mit vielen verschiedenen Baumarten, in der Hoffnung, dass einige Sorten auch noch in 50 Jahren stehen….


 

Waldsterben 2.0, düstere Aussichten mit

Hoffnungsschimmer!

Unsere Exkursion am Tag des Schreiners war mit 30 Teilnehmern ein voller Erfolg! Durch Herrn Dipl. Förster Jörg Berendes der Waldbauernvereinigung Sulzbach hatten wir fast drei Stunden lang einen höchst interessanten und wissenswerten Vortrag über den Ist-Zustand unserer Wälder und die doch trüben Aussichten, außer wir handeln JETZT!